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Neue EU-Standardvertragsklauseln


(Durchführungsbeschluss 2021/914)


Standardvertragsklauseln - Begrifflichkeit

Werden personenbezogene Daten aus der Eurpopäischen Union bzw. dem EWR (Europäischen Wirtschaftsraum) an Empfänger in Drittländern (Dritte) übermittelt oder erhalten etwa Dienstleister von dort Zugriff auf Daten innerhalb der EU, findet eine sogenannte Datenübermittlung an ein Drittland statt.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sieht für einen solchen Fall im Artikel 44 und ff. zusätzliche rechtliche Anforderungen vor. Der Hintergrund dazu ist, dass personenbezogene Daten in Ländern außerhalb der EU/EWR in der Regel nicht den selben Schutz genießen wie innerhalb.

Daher wurde eine Gesetzgebung geschaffen, welche zusätzliche Pflichten, z.b. für Cloudanbieter oder Newsletterdienstleister in Drittländern, definiert.

Standardvertragsklauseln als Datentransfer-Grundlage

Standardvertragsklauseln (eigentlich „Standarddatenschutzklauseln“ nach Artikel 46 Absatz 2 lit. c DSGVO) sind für Unternehmen derzeit wohl das wichtigste Mittel, um personenbezogene Daten in Länder außerhalb der EU und des EWR zu übermitteln.

Ehemaös diente für Datentransfers in die USA das EU-US Privacy Shield als Grundlage solcher Übermittlungen, welches der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit Urteil vom 16. Juli 2020 jedoch für ungültig erklärte. Gerade Datenübermittlungen an Dienstleister aus den USA konnte nun nicht mehr anhand dieses früheren Angemessenheitsbeschlusses erfolgen.

Standardvertragsklauseln sind Vertragsmuster, die von Unternehmen inhaltlich unverändert eingesetzt werden können, um einen angemessenen Schutz für personenbezogene Daten sicherzustellen.

Es gilt zu beachten, dass Standardvertragsklauseln nicht speziell für Datenübermittlungen in die USA konzipiert sind, sondern für Übermittlungen in alle Drittländer zum Einsatz kommen können, also etwa auch für Russland, China oder Indien.

Warum sind die neuen Standardvertragsklauseln wichtig?

Standardvertragsklauseln als solche sind, wie beschrieben, nicht neu, sondern bereits aus der alten EU-Datenschutzrichtlinie aus 1995 bekannt. Das Problem in der Praxis war jedoch, dass diese Klauseln nicht jede Vertragskonstellation abdeckten.

Gerade wenn ein europäischer Dienstleister einen weiteren Dienstleister in einem Drittland (zum Beispiel den USA) einsetzte, konnten hierfür keine Standardvertragsklauseln direkt zwischen beiden Dienstleistern zusammenhängend abgeschlossen werden. So etwa, wenn ein deutscher Versicherungsdienstleitser für seine Prozesse einen US Cloud-Anbieter verwendete.

Dieser direkte Abschluss eines datenschutzrechtlich gültigen Vertrages zwischen diesen beiden Dienstleistern ist mit den neuen Standardvertragsklauseln nun möglich. Zudem sollten Unternehmen wissen, dass praktisch alle bekannten Hosting-Dienstleister aus dem außereuropäischen Ausland auf die Standardvertragsklauseln setzen.

Was müssen Unternehmen berücksichtigen?

Die Unternehmen, welche derzeit noch die alte Standardvertragsklauseln einsetzen, sind in kurzester Zeit zum Handeln verpflichtet.  Die Europäische Kommission hat für die aktuell noch geltenden, und in vielen Verträgen inkludierten Standardvertragsklauseln, ein Ablaufdatum definiert.

Für die nächsten Monate sind folgende Vorgaben zu beachten:

- die alten Standardvertragsklauseln gelten bis zum 27. September 2021

. die alten Standardvertragsklauseln werden mit Wirkung zum 27. September 2021 aufgehoben. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen Unternehmen diese noch verwenden sowie auch neue Verträge mit ebendiesen alten Klauseln abschließen.

Ab dem 27. September 2021 aber dürfen in neuen Verträgen mit außereuropäischen Dienstleistern nur noch die neu veröffentlichten Klauseln zum Einsatz kommen. Was bedeutet, dass alle Unternehmen dieses Datum beachten müssen, um neue Verträge abzuschließen – in etwa mit einem Cloud-Dienstleister aus Indien oder Malaysia.

Übergangsregelung bis zum 27. Dezember 2022:

Bis zum 27. Dezember 2022 dürfen zudem noch bereits derzeit (bereits vor dem 27. September 2021) stattfindende Datenübermittlungen in Drittländer, auf Basis der alten Klauseln, stattfinden. Ein neuer Vertragsabschluss mit den alten Klauseln ist (wie oben beschrieben) ab dem 27. September 2021 aber nicht mehr möglich.

Kurzum: bis zum 27. Dezember 2022 genießen bereits aktuell stattfindende Übermittlungen quasi Bestandsschutz. Danach ist aber auch für diese Übermittlungen Schluss. Unternehmen müssen zwingend auf die neu veröffentlichten Klauseln umstellen.

Dies bedeutet für Unternehmer, dass sie in den nächsten 6-18 Monaten intern entsprechende Anpassungsprojekte auf- und umsetzen müssen. Hierzu ist sicher erforderlich, ein Mapping aller abgeschlossenen Standardvertragsklauseln zu erstellen.

Im Nachgang müssen die Unternehmen mit den Vertragspartnern Kontakt aufnehmen, um die zwingende Umstellung vornehmen zu können.

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Abwrackprämie für Webseiten - die gibt es leider nicht!

Oftmals hat man aber genau den umgekehrten Eindruck...

 

Wenn Sie zu einer Webagentur gehen, weil Ihre Website nicht genügend Geschäft generiert, Sie schlecht gefunden werdem, bekommt man oft die -Pauschal-Aussage, dass die aktuelle Seite "neu zu machen" wäre.

Natürlich verkauft man als Agentur gern Webseiten - das ist ein Bestandsteil des Business einer Webagentur. Das diese oftmals besser ist (sollte zumindest so sein) als der vorherige Stand, steht nicht zur Diskussion.

Aus der Praxis:

Eine neue Website läßt sich, im ersten Schritt, meist NICHT, oder nur mit sehr großen Aufwand, ohne Verschlechterungen im Ranking der Seite bei google neu erstellen. Mühsam über die Jahre erarbeitete Positionierungen im Ranking gehen eventuell verloren, oder verschlechtern sich - leider.

Ein erster Schritt in der Planung einer "neuen" Website kann die Frage sein, ob nicht eine Optimierung der bestehenden Seite mehr Sinn ergibt und zudem Kosten spart.

Eine Neuerstellung ergibt nur dann Sinn, wenn auch eine globale Optimierung des Inhalts bzw. der Struktur und Customer Experience umgesetzt wird. Scuhmaschinenoptimierende Maßnahmen sollten diese Neuerstellung flakieren.

Bei einem lieblosen "Inhaltskopieren" auf eine Neue Webseite, und sei es ergänzt mit neuem Design und Bildern, ist mit keiner Verbesserung zu rechnen.

Punkte zu Prüfung Ihrer Bestandseite die wir durchführen:

  1. Analyse der aktuellen Positionierung bei google (glauben Sie nicht Ihre Browser zeigt Ihnen die echte Platzierung für einen Erstnutzer...)
  2. Analyse der bereits vorhandenen Suchmaschinenoptimierungs-Faktoren (SEO)
  3. Analyse der Inhaltsoptimierung Ihrer Seite - ist Ihr Inhalt für den Kunden verständlich und findet er was er such? Die "Betriebsblindheit" erlaubt Seiteninhabern leider auch hier oft keinen genauen Rückschluss..
  4. Analyse der technischen Basis Ihrer Website - ist diese zukunftsfähig? Sind Sie auch in 2 Jahren damit noch fit für den Wettbewerb?

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Am Schluss steht natürlich die Frage eines Kosten- Nutzen Aufwandes:

Die Bestandseite optimieren oder Erstellung einer neuen Webseite?

Erst dann hat man eine Basis sein weiteres Vorgehen, und was dazu notwendig ist, abzuwägen.

In der Praxis sagen unsere Kunden oft, dass andere Agenturen immer keinen anderen Ausweg sehen, als die komplette Seite neu auf zu setzen - was, nochmals bemerkt, oft nicht nötig, Geldmacherei oder einfach - Quatsch - ist.

Unsere Kunden sind oft verwundert was man mit "alten" Bestandsseiten alles machen kann - und sind froh das aufgezeigt bekommen zu haben.


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Sagen auch Sie: Abwrackprämie - nein danke!

Gern prüfen und beraten wir Sie unverbindlich im persönlichen Gespräch.

 

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E-A-T Optimierung - Vertrauen gewinnt - willkommen in den 2020er Jahren

Suchmaschinen benötigen E-A-T.


In den Zeiten von Fake-News kämpfen die Suchmaschinen um ihr Recht als glaubwürdige Quelle. Darum haben diese Algorytmen eingeführt, die versuchen Seiten auf 3 globale Punkte zu prüfen und einzustufen: Expertise, Autorität und Glaubwürdigkeit. (E-A-T: expertise-authority-trust)

Kurzum: wenn das Essen nicht schmeckt, das Lokal dreckig ist und der Wirt dazu unfreundlich kommen wir nicht wieder.
Google sieht das genau so.

Den E-A-T Wert einer Webseite steigern:

  • "hochteilsenswerten" Inhalt erstellen. Sprich ein Inhalt der die Fragen der User/Kunden beantwortet und den sie am liebsten gleich teilen würden
  • gute Bewertungen bekommen und auf schlechte Bewertungen eingehen
  • Backlinks von wichtigen Seiten aufbauen und Inhalt teilen lassen von Social Media Kanälen die viele Follower haben
  • Userverhalten optimieren - springen diese schnell ab - und warum? Haben Sie das schon einmal analysiert?
  • Funktionales Webdesign
  • guten Pagespeed
  • Zertifikate - Ladezeit-Optimierung
  • eine aussagekräftige "Über uns" Seite

Hand in Hand geht dies natürlich mit einer optimalen Nutzer-Erfahrung auf einer Website. Meist steht die Frage was den Nutzer interessiert, wie er denkt, wie er bei Rechergen zu komplexen Fragesituationen umgeht bei der Planung und Konzeption einer Seite nur eine untergeordnete Rolle.

Dabei gibt es nur einen Grund für erfolgreiche Firmen - den Nutzer bzw. zahlenden Kunden. Daher sollten Sie diesen auch als Ihren wichtigsten Faktor bei der Konzeption Ihrer Website betrachten - und zwar von Anfang an!


Fazit:

Unprofessionelle Seiten werden weiter an Sichtbarkeit verlieren und abgestraft werden. Reden Sie lieber mit uns wenn Ihre Seite voran kommen, statt den Markt als Randerscheinung begleiten soll!



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Wir haben für Sie hier eine kleine 10-Punkte-Checkliste für Ihre Webseite erstellt.

Wagen Sie den Blick ob Ihre Webseite den Kriterien von E-A-T entspricht!
  1. Nutzbringender Zweck / Mehrwert -  gibt es diesen?
  2. Zeugt Ihre Webseite von Aufwand in Form, Zeit, Talent und/oder Fähigkeit des Autors?
  3. Gibt es offensichtliche Fehler wie nicht funktionierende Links oder Tools/Funktionen?
  4. Gibt es (zuviel) Werbung oder pop-up´s auf Ihrer Seite?
  5. Ist Ihre Webseite irreführend? Ist zum Beispiel Werbung als Content geplant so das der Nutzer irreführende Inhalte aktiviert?
  6. Gibt es genügend Informationen zum Betreiber der Seite / Autor des Textes?
  7. Sind die Informationen der Seite vertrauenswürdig / wahr?
  8. Ist der Autor der Informationen vertrauenswürdig?
  9. Besitzt die Seite ein verständliches, benutzerfreundliches Design?
  10. Ist Ihre Seite vertrauenswürdig genug, dass der Nutzer dort seine persönlichen / personenbezogene Daten angibt?


Zeit zu handeln?

Gern optimieren wir Ihnen Ihre Seite anhand der genannten, und vieler weiterer Gesichtspunkte. Nehmen Sie sich die Zeit für ein unverbindliches Beratungsgespräch um Ihr Business vorran zu bringen!

Erfolg durch Content-Arbeit & Marketing

Im Allgemeinen ist Content mehr oder weniger wertlos, wenn er nicht einen oder beide der folgenden Punkte erfüllt:

  • ein wichtiges Geschäftsziel zu unterstützen oder
  • die Bedürfnisse Ihrer User zu erfüllen.

Eine Content Strategie muss gelebt werden, da sie die Richtung vorgibt, in die sich das Unternehmen hin entwickeln soll.

Es macht keinen Sinn, ein dickes Strategiepapier zu verfassen, das dann keiner mehr durchlesen möchte.

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Über MS Consulting Konstanz

Meine Name ist Marco Scheider. Ich bin mit meinem Unternehmen spezialisiert auf Beratung und Realisierung Digitaler Strategien im Mittelstand. Webdesign und Entwicklung, Shop- und Vertriebslösungen, SEO/SEA sowie Datenschutzlösungen. Unkompliziert und professionell helfen wir Ihnen in diesen Bereichen mit Ihrem Business erfolgreich durch zu starten.

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